Warum ich kandidiere
Zeit für Menschen. Zeit für Horben. Ein Bürgermeister, der anpackt.
Liebe Horbenerinnen und Horbener,
die Entscheidung, für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters von Horben zu kandidieren, habe ich mir nicht leicht gemacht. Nach rund 30 Jahren als Unternehmer im Gesundheitswesen und mehr als 22 Jahren kommunalpolitischer Erfahrung weiß ich, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und für die Folgen dieser Entscheidungen einzustehen.
Die Ausschreibung des Bürgermeisteramtes in Horben war für mich der entscheidende Impuls, einen neuen Lebensabschnitt konkret zu machen. Meine bisherige berufliche Tätigkeit werde ich unabhängig vom Ausgang der Wahl beenden.
Damit schaffe ich bewusst Raum für eine neue Aufgabe, in die ich mich mit meiner Erfahrung, meiner Zeit und meiner ganzen Energie einbringen möchte.
Bodenständig, grundehrlich und nah am Menschen, deshalb Horben!
Meine berufliche Verbindung zum Hexental hat mein Interesse an der Region und ihren Menschen wachsen lassen. Im Zusammen-hang mit der Übernahme der Pflegewohngemeinschaft Merzhausen durch die aczepta-Gruppe habe ich fachliche Verantwortung für zwölf Bewohner übernommen. Dabei habe ich die Besonderheiten der Gemeinden im Hexental und auch Horben zunehmend kennengelernt.
Horben ist für mich eine Gemeinde mit einem besonderen Charakter: überschaubar, eigenständig, geprägt von engagierten Menschen, Landwirtschaft, Natur und einer starken Gemeinschaft.
Gleichzeitig stehen auch kleinere Gemeinden vor großen Herausforderungen. Es geht um eine gute Entwicklung des Ortes, solide Finanzen, Digitalisierung der Verwaltung, eine verlässliche Infrastruktur und Wasserversorgung, die Zukunft der Landwirtschaft verbunden mit Klimaschutz, Kinderbetreuung und Bildung, ebenso wie um den Erhalt von Natur und Lebensqualität in Horben.
Ich möchte diese Themen nicht nur diskutieren, sondern gemeinsam mit den Menschen in Horben Lösungen entwickeln und anschließend auch anpacken, damit aus guten Ideen konkrete Ergebnisse werden.
Miteinander im Gespräch bleiben
Kommunalpolitik lebt davon, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen. In mehr als zwei Jahrzehnten im Gemeinderat habe ich gelernt, dass nicht immer alle einer Meinung sein können – und dass das auch völlig in Ordnung ist.
Entscheidend ist, miteinander im Gespräch zu bleiben, Argumente ernst zu nehmen und am Ende verantwortungsvolle Entscheidungen für die Gemeinde zu treffen.
Ich möchte Bürgermeister für alle Horbenerinnen und Horbener sein. Dabei ist mir wichtig, zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren und auch diejenigen mitzunehmen, die vielleicht zunächst anderer Meinung sind.
Deshalb möchte ich als Bürgermeister nicht nur im Rathaus sitzen. Ich möchte ein „aufsuchender Bürgermeister“ sein: Menschen begegnen, zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und erfahren, was die Bürgerinnen und Bürger bewegt.
Dazu gehört für mich auch das regelmäßige „Zämmehocke“ – zusammensitzen, schwätze, zuhören und gemeinsam darüber sprechen, was in Horben wichtig ist. Neben den verschiedenen bestehenden und neuen Formaten möchte ich einen monatlichen Bürgerstammtisch etablieren und damit den Austausch fördern.
Das ist für mich Kommunalpolitik aus Sicht der Bürger!
Mit dem Blick für das Machbare
Ich verspreche nicht, dass sich alle Wünsche sofort erfüllen lassen. Eine Gemeinde hat begrenzte finanzielle und personelle Möglichkeiten. Gute Kommunalpolitik bedeutet deshalb auch, Prioritäten zu setzen, Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und Entscheidungen mit dem Gemeinderat transparent zu kommunizieren und damit für alle Bürger*innen nachvollziehbar zu machen.
Was ich einbringen kann, sind mehr als 22 Jahre kommunalpolitische Erfahrung, rund 30 Jahre unternehmerische Verantwortung, Führungserfahrung und umfangreiche Kenntnisse aus dem Gesundheits- und Sozialbereich.
Diese Erfahrungen möchte ich für Horben einsetzen – sachlich, unabhängig und mit dem notwendigen Blick für das Machbare.
Wenn ich mich für ein Amt entscheide, dann möchte ich mich auch ganz darauf konzentrieren.
Ich möchte Verantwortung für Horben übernehmen!
Nicht, weil ein Bürgermeisteramt Titel ist, sondern weil ich überzeugt bin, dass ich mit meiner Erfahrung, meiner Zeit und meiner Art, auf Menschen zuzugehen, etwas für Horben nachhaltig bewegen kann.
Ihr Michael Hornbruch
Zeit für Menschen. Zeit für Horben.
Ein Bürgermeister, der anpackt.
Mein Amtsverständnis
Zuhören, entscheiden, anpacken – wie ich das Bürgermeisteramt verstehe.