Mein Amtsverständnis

Zuhören, entscheiden, anpacken.

Bürgermeister sein heißt für mich: Verantwortung für die Gemeinde und ihre Menschen.

Das Amt des Bürgermeisters verstehe ich nicht in erster Linie als Titel und besondere Position, sondern als Verantwortung für die Gemeinde Horben  und ihre Menschen. 

Ein Bürgermeister sollte im Ort präsent und  ansprechbar sein, zuhören, unterschiedliche Interessen zusammenführen und gemeinsam mit Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft gute Lösungen für Horben entwickeln.

Dabei ist mir wichtig, Bürgermeister für alle zu sein. 

In jeder Gemeinde gibt es unterschiedliche Vorstellungen, Interessen und manchmal auch gegensätzliche Meinungen. Das gehört zu einer lebendigen Demokratie. Nicht jede Entscheidung kann jedem gefallen. Entscheidend ist, dass unterschiedliche Argumente gehört, Entscheidungen transparent und nachvollziehbar getroffen werden. 

Nah bei den Menschen

Ich möchte ein Bürgermeister sein, der nicht nur im Rathaus anzutreffen ist. Ich will den Menschen begegnen, mit ihnen sprechen und zuhören, was sie bewegt, bei Bedarf auch vor Ort.

Dazu gehört für mich auch das persönliche Gespräch ohne Tagesordnung. Ein gemeinsames „Zämmehocke“, bei dem man zusammensitzt, schwätzt und darüber spricht, was in Horben gut läuft, wo der Schuh drückt und was besser werden kann.

Denn viele Dinge erfährt man nicht aus Akten, Sitzungsunterlagen oder Statistiken. Wer eine Gemeinde gestalten will, muss die Menschen kennen, die in Horben leben.

Gemeinsam entscheiden und Verantwortung übernehmen

Als Bürgermeister möchte ich eng und vertrauensvoll mit dem Gemeinderat zusammenarbeiten. Der Gemeinderat ist das demokratisch gewählte Gremium von Horben. Unterschiedliche Auffassungen gehören dazu und sollten nicht als Hindernis, sondern als Chance gesehen werden, Entscheidungen gründlich zu beraten.

Mein Anspruch ist deshalb eine sachliche, respektvolle und verlässliche Zusammenarbeit – auch dann, wenn man bei einer Frage unterschiedlicher Meinung ist.

Gleichzeitig gehört zum Bürgermeisteramt, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte nicht nur moderieren, sondern auch gestalten und anpacken.

Michael Hornbruch vor dem Gemeindehaus
Michael Hornbruch vor einem Haus mit grünen Fensterläden

Realistisch planen – konsequent umsetzen

Kommunale Politik muss sich an dem orientieren, was finanziell, rechtlich und organisatorisch tatsächlich möglich ist. Deshalb halte ich wenig von großen Versprechen, die später nicht eingehalten werden können.

Mir ist wichtig, Prioritäten zu setzen, solide zu wirtschaften und Entscheidungen mit Augenmaß zu treffen. Gleichzeitig darf eine Gemeinde nicht stehen bleiben. Horben soll seine Eigenständigkeit und seinen besonderen Charakter bewahren und sich zugleich zukunftsfähig weiterentwickeln.

Dazu gehören für mich beispielsweise eine nachhaltige Gemeindeentwicklung, solide kommunale Finanzen und Infrastruktur, Landwirtschaft im Einklang mit Natur- und Klimaschutz, Bildung und Betreuung sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit den Chancen des Tourismus.

Verwaltung als Dienstleister für die Gemeinde

Eine leistungsfähige Verwaltung ist das Fundament einer funktionierenden Gemeinde. Als Bürgermeister möchte ich dafür sorgen, dass Verwaltung verlässlich, bürgernah und lösungsorientiert arbeitet.

Dazu gehört für mich auch die Digitalisierung, die jedoch nicht nur Verwaltungsabläufe optimiert, sondern den (analogen) Menschen und sein Bedürfnis nach persönlichem Austausch ermöglicht. 

Dabei bringe ich meine langjährige Erfahrung aus Unternehmertum, Führung und Organisation ebenso ein wie meine mehr als 22 Jahre kommunalpolitische Erfahrung. Entscheidungen müssen vorbereitet, Strukturen organisiert und Vorhaben anschließend auch umgesetzt werden.

Offen für unterschiedliche Meinungen

Ich habe in meinem beruflichen und kommunalpolitischen Leben gelernt, dass man nicht immer einer Meinung sein muss, um gut zusammenzuarbeiten.

Deshalb möchte ich als Bürgermeister respektvoll mit unterschiedlichen Sichtweisen umgehen und auch unbequeme Argumente anhören. Ich möchte Brücken bauen, wo Gräben entstehen oder entstanden sind, und nach Lösungen suchen, mit denen die Gemeinde Horben als Ganzes weiterkommt.

Dabei werde ich auch klar sagen, wenn etwas nicht möglich ist oder andere Prioritäten gesetzt werden müssen. Verlässlichkeit bedeutet für mich auch, ehrlich zu sagen, was geht – und was nicht geht.

Mit Erfahrung, gesundem Menschenverstand und dem Mut, Entscheidungen zu treffen

Ich möchte Horben gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln. Dabei geht es mir nicht darum, alles neu zu machen. Vieles funktioniert in Horben gut und verdient Anerkennung und Unterstützung. Anderes muss weiterentwickelt oder vielleicht auch neu gedacht werden.

Mein Anspruch wäre deshalb:

Zuhören, bevor man entscheidet.
Abwägen, bevor man handelt.
Entscheiden, wenn eine Entscheidung notwendig ist.
Und dann anpacken, damit aus Entscheidungen auch etwas wird.

Ich möchte ein Bürgermeister sein, der nah bei den Menschen ist, den Gemeinderat respektiert und ernst nimmt, die Verwaltung unterstützt, Verantwortung übernimmt und Horben gemeinsam mit seinen Bürgerinnen und Bürgern gestaltet.

Zeit für Menschen. Zeit für Horben.
Ein Bürgermeister, der anpackt.

Mein Wahlprogramm

Acht Punkte für Horben – konkret und realistisch.

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